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Das „Spiel des Jahres“ begeistert

Schon Tage vor dem Anpfiff gab es im Jahrgang 12 kaum ein anderes Gesprächsthema: In den Kursräumen, auf den Schulfluren und in den Pausen wurde über Aufstellungen, Siegchancen und mögliche Torschützen diskutiert. Das mit Spannung erwartete Fußballduell der 12. Jahrgänge der Fritz-Winter-Gesamtschule und des Städtischen Gymnasiums entwickelte sich schnell zum „Spiel des Jahres“ – und wurde diesem Titel durchaus gerecht.

Der Hintergrund des Nachbarschaftsduells: Beide Jahrgänge wollten gemeinsam Geld für ihre Abitur-Abschlussfeiern sammeln. Dank der Unterstützung von Rot Weiss Ahlen konnte die Partie auf dem Trainingsplatz des Vereins ausgetragen werden. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Verein für die Bereitstellung der Anlage sowie Ahmed Dahham, der als Schiedsrichter das Schulderby souverän leitete.

Auch an den Seitenlinien wurde einiges geboten. Die Trainerteams beider Schulen hatten sich stilecht in Anzüge geworfen und coachten ihre Mannschaften mit Leidenschaft. Auf dem Platz zeigte die Mannschaft der Fritz-Winter-Gesamtschule großen Ehrgeiz. Gleichzeitig erhielten aber auch Mitschüler Einsatzzeiten, deren sportliche Heimat eigentlich in anderen Disziplinen liegt. Und obwohl sich beide Teams nichts schenkten, verlief die Begegnung durchweg fair.

Rund 300 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse und wurden mit einem packenden Spiel belohnt. Die Fritz-Winter-Gesamtschule lag nach Treffern von Danel Dedic, Tawfeeq Al-Saeedi und Diego Schoth zwischenzeitlich mit 4:2 in Führung. Doch das Städtische Gymnasium kämpfte sich in den Schlussminuten zurück und glich trotz mehrerer starker Paraden von Torhüter Joel Jachmann noch aus. Die Entscheidung musste schließlich im Elfmeterschießen fallen, in dem sich das Gymnasium knapp durchsetzte.

Neben dem Fußball sorgte auch das Rahmenprogramm für einen gelungenen Abend. Das Organisationsteam der Fritz-Winter-Gesamtschule um Asrin Celik, Kübra Kosar, Danel Dedic, Jimmy Alibrahim, Nisa Kaptan, Ceylin Karaman und Emely Rebbert hatte gut vorgearbeitet. Beim Catering arbeiteten beide Schulen Hand in Hand: Frische Pommes, Snacks, Kuchen und Getränke fanden zahlreiche Abnehmer.

Im Gespräch ist nach dem knappen Spielausgang jetzt natürlich ein Rückspiel. Das soll nach Möglichkeit auf dem Lindensportplatz am Städtischen Gymnasium stattfinden – und am besten natürlich noch vor dem Abi 2027.

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