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Im Spannungsfeld zwischen Erfolgen und Niederlagen

„Man lernt viel mehr aus einer verlorenen Partie als aus hundert gewonnenen.” hat Schachweltmeister José Raúl Capablanca einmal gesagt. Wie Recht er hat! Und trotzdem ist gewinnen doch viel schöner. Diese beidseitigen Erfahrungen machte auch das Schachteam der Fritz-Winter-Gesamtschule bei der diesjährigen NRW-Schulschachmeisterschaft in Hamm.

Die NRW-Schulschachmeisterschaft ist ein riesiges Event, in dem über 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammenkommen, um in sieben Runden in Teams gegeneinander anzutreten.

Wegen der beiden „Spitzenbretter“ Jeremy Jäger (EF) und Avyar Issa (EF) musste die Fritz-Winter-Gesamtschule dabei in der höchsten Altersklasse antreten. Dies stellte gerade für Spieler an den „hinteren Brettern“, Andrii Ihnat (6.3), Nazar Pasishnychenko (7.4) und Avan Hassan eine besonders herausfordernde Erfahrung dar, da sie zum Teil gegen deutlich ältere Gegnerinnen und Gegner spielen mussten. Leider gingen somit an den hinteren Brettern viele Partien verloren und es blieb ständige Aufgabe für die betreuenden Lehrer Frank Grube und Lukas Schimnatkowski, die Schüler an Capablancas Worte zu erinnern.

Währenddessen punkteten unsere ersten drei Bretter jedoch stark, sodass das Punktekonto in der Tabelle nicht völlig leer blieb. Gegen das Hermann-Josef Kolleg Steinfeld, das städtische Gymnasium Goch und die bischöfliche Marienschule aus Mönchengladbach gelang jeweils die Punkteteilung mit 3:3.

Eine hervorragende Leistung zeigte einmal mehr Jamy Groshek (8.3), der schon das letzte schulinterne Turnier an der FWG gewonnen hatte. Nachdem er die ersten fünf Partien allesamt gewinnen konnte, kam er am Ende insgesamt auf 5,5 Punkte aus 7 Partien.

Lukas Schimnatkowski lobte anschließend die Steigerung seiner Schützlinge im Turnierverlauf: „Für viele Schülerinnen und Schüler stellen die Schulschachmeisterschaften die erste Begegnung mit Turnierschach dar. Dementsprechend ist die Nervosität gerade in den ersten Runden deutlich zu spüren.“ Mit fortschreitendem Turnierverlauf seien jedoch viele der Debütanten über sich hinausgewachsen. Schimnatkowski: „Auch deswegen freuen wir uns bereits jetzt auf die Teilnahme im nächsten Jahr.“

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