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Gedenkstättenfahrt nach Dachau im März 2027 – Bewerbungsphase startet

Foto: Drei Schüler während der letztjährigen Gedenkstättenfahrt

 

Gedenkstättenfahrt nach Dachau im März 2027 – Bewerbungsphase startet

Die Fritz-Winter-Gesamtschule setzt ihre Tradition fort und veranstaltet im März 2027 bereits zum fünften Mal eine Gedenkstättenfahrt zu Orten nationalsozialistischer Verbrechen. In diesem Jahr führt die Fahrt nach Dachau in Bayern, wo die Nationalsozialisten 1933 ihr erstes Konzentrationslager errichteten. Organisiert wird die Fahrt wieder unter Federführung von Oliver Kottmann, der an der Schule insbesondere das historische Lernen und die Erinnerungskultur fördern möchte.

In den vergangenen Jahren besuchten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die ehemalige Gestapo-Zentrale in Köln und die Gedenkstätten Brauweiler und Ravensbrück. Mit dem Besuch der Gedenkstätte Dachau soll nun ein weiterer wichtiger Ort deutscher Geschichte durch Schülerinnen und Schüler der FWG erkundet werden. Dabei geht es nicht nur darum, sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, sondern die Schicksale der Opfer zu verstehen und die Bedeutung des Erinnerns für die Gegenwart zu erkennen.

Für die Teilnahme können sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 (Q1) bewerben. Die Plätze werden in einem Auswahlverfahren vergeben. Grundlage der Bewerbung ist ein Motivationsschreiben, in dem drei Leitfragen beantwortet werden. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen darin zeigen, warum sie sich für die Fahrt interessieren und weshalb sie sich intensiver mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigen möchten. Außerdem können sie angeben, ob sie gerne gemeinsam mit Freundinnen und Freunden teilnehmen möchten. Da die Fahrt jahrgangsübergreifend stattfindet, sollen solche Wünsche nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Weitere Informationen zu den Leitfragen und zum Bewerbungsverfahren sind auf dem diesjährigen Plakat zu finden.

Die Gedenkstättenfahrt hat eine besondere Bedeutung für die Gegenwart. Sie soll verdeutlichen, welche Folgen es hat, wenn der erste Artikel des Grundgesetzes, Menschenwürde und grundlegende demokratische Werte missachtet werden: Im Konzentrationslager Dachau wurden Menschen aus politischen, religiösen und weltanschaulichen Gründen eingesperrt, misshandelt und ermordet. Die Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen erinnert an die Opfer und dient als Mahnung, dass sich solche Gräueltaten niemals wiederholen dürfen.

Mit der mittlerweile fünften Gedenkstättenfahrt zeigt die Fritz-Winter-Gesamtschule, dass historisches Lernen, demokratisches Engagement und eine lebendige Erinnerungskultur einen festen Platz im Schulleben haben. Ermöglicht wird das Projekt durch die Schulleitung und finanzielle Förderung des Fördervereins.

Oliver Kottmann und die Schule hoffen auf zahlreiche Bewerbungen und laden alle interessierten Schülerinnen und Schüler ein, sich mit diesem wichtigen Kapitel deutscher Geschichte auseinanderzusetzen und an dieser wichtigen Fahrt teilzunehmen.

Plakat der diesjährigen Gedenkstättenfahrt

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