• Volksbund-Ausstellung erinnert an deutsche Verbrechen

      Im Eingangsbereich der Fritz-Winter-Gesamtschule ist noch bis Freitag, 20. Mai, die Ausstellung „Riga – Deportationen, Tatorte und Erinnerungsorte“ zu sehen. Die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingerichtete Ausstellung beleuchtet ein tragisches Kapitel deutscher Geschichte. Im Rahmen der „Europawoche“ der Gesamtschule eröffnete die Bildungsreferentin des Volksbundes, Nina Kliemke, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die Ausstellung, die ein weiterer Akzent in der Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Volksbund ist. „Riga ist heute ein ganz wichtiger Ort des Gedenkens und der Mahnung in der Erinnerungskultur und steht für das Schicksal der Juden in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft“, berichtet Geschichtslehrer Rainer Legant, der auf Seiten der Gesamtschule die Bildungspartnerschaft begleitet. Die Ausstellung widme sich insbesondere den Deportationen, Tatorten, Tätern und den damit verbundenen Erinnerungskulturen.…

  • Jeder Name zählt

      Einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur leisteten jetzt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9.1.  Im Rahmen des Projekts „#everynamecounts“ pflegten die Lernenden weit über 100 Informationen zu NS-Häftlingen in die Datenbänke des Arolsen-Archivs ein und halfen so mit, ein digitales Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus zu errichten. Das Arolsen-Archiv, gelegen in der gleichnamigen Stadt in Nordhessen,  ist weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Die Sammlung mit Hinweisen zu rund 17,5 Millionen Menschen gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Sie beinhaltet Dokumente zu den verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes, zur Zwangsarbeit sowie zu Displaced Persons und Migration nach 1945. Damit ist das Archiv eine wichtige Wissensquelle, besonders auch für jüngere Generationen.  ... weiter lesen ...

  • Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Eine Gruppe von 56 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 der Fritz-Winter-Gesamtschule besuchte jetzt die Erinnerungsstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen. In dem Lager am Rande der Lüneburger Heide waren im Februar 1945 Anne Frank und ihre Schwester Margot umgebracht worden. Vor dem Besuch der Gedenkstätte hatten sich die Jugendlichen intensiv im Religionsunterricht mit den Themen „Judentum – zwischen Erinnerung und Neuanfang“, „Christen im Nationalsozialismus“ sowie „Christen in der Nachfolge Jesu“ befasst und nun Gelegenheit einen authentischen Ort aufzusuchen mit Dokumentationszentrum und dem historischen Lagergelände. Begleitet wurden sie dabei von den Lehrkräften Birgit Beckmannshagen, Hannah Grosser und Rainer Legant.  ... weiter lesen ...