Europas Zusammenhalt lebt auch vom Sport

Sport verbindet Menschen über Ländergrenzen hinweg – und hält damit auch Europa zusammen. Das zeigt sich nicht nur an den vielen Trikots englischer, französischer, italienischer, spanischer oder türkischer Fußballvereine im Stadtbild, sondern auch an internationalen Wettbewerben wie der Champions League im Fußball oder Handball. Deshalb war es für die Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen im Rahmen ihrer Europawoche nur folgerichtig, auch dem Leistungssport einen besonderen Platz einzuräumen.
Ein echtes Highlight erlebten dabei 30 ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Sportklassen der Jahrgänge 5 bis 8 sowie weitere talentierte Sportlerinnen und Sportler aus dem 6. Jahrgang: Sie durften an einem zweistündigen Handballtraining mit zwei professionellen Handballerinnen teilnehmen. Geleitet wurde das Training von Marie Michalczik und Laurine Colbatzky – beide ehemalige Schülerinnen der FWG. Marie Michalczik spielt aktuell als Profi bei der HSG Blomberg-Lippe und ist ehemalige Nationalspielerin.
Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst von der stellvertretenden Schulleiterin Ines Reicke. Anschließend erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches und intensives Programm: Nach dem Aufwärmen folgten verschiedene Übungsformen mit Partner und Ball, Spielformen in Gruppen, handballspezifische Technik-, Kraft- und Koordinationsübungen sowie Wettbewerbe mit Wettkampfcharakter. Den Abschluss bildete ein Spiel „7 gegen 7“, bei dem die Schülerinnen und Schüler das neu Gelernte direkt anwenden konnten.
Sportlehrer Thanh Tan Tran zeigte sich begeistert vom Engagement der beiden Trainerinnen: „Professionell geleitet, stets motivierende Worte, aber auch klare Ansagen!“ Entsprechend positiv fiel auch das Fazit der Kinder aus: „Hat richtig Spaß gemacht!“, „Die Zeit ging aber schnell vorbei!“ oder „Können wir das nochmal machen?“ waren nur einige der Rückmeldungen.
Zum Abschluss nahmen sich Marie Michalczik und Laurine Colbatzky noch Zeit für Autogramme, eine Feedbackrunde und viele Fragen der Schülerinnen und Schüler. Besonders eindrucksvoll war dabei die Botschaft von Marie Michalczik: „Wenn ihr einen Traum habt – zum Beispiel Profi zu werden –, glaubt daran, arbeitet hart dafür und gebt nicht auf. Wenn ihr es am Ende geschafft habt, könnt ihr unglaublich stolz sein, weil man auch auf vieles verzichten musste.“
Auch Laurine Colbatzky freute sich über die besondere Atmosphäre: „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und war auch schön, wieder ‚nach Hause zu kommen‘ und zu sehen, dass es noch viele handballbegeisterte Schülerinnen und Schüler an der FWG gibt.“
Für zusätzliche Motivation sorgte außerdem eine Videobotschaft von Marian Michalczik, dem Bruder von Marie Michalczik und Profi bei der TSV Hannover-Burgdorf und dieses Jahr für Deutschland auch bei der Handball-WM dabei. Für Sportlehrer Thanh Tan Tran stand deshalb am Ende fest: „Mehr Motivation für den Handballnachwuchs geht nicht.“


