Diktaturen sind keine Vergangenheit

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Das Leben in einer Diktatur wie der DDR mag Geschichte sein, in anderen Ländern ist es aktuelle Realität oder unmittelbare Drohung. An der Fritz-Winter-Gesamtschule spannte Zeitzeuge Thomas Lukow, der in der ehemaligen DDR Jazz-Konzerte organisierte, aber auch wegen des „Verdachts der versuchten Republikflucht“ im Gefängnis saß, bei Vorträgen und Diskussionsrunden mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10 bis 13 sowie Eltern immer wieder einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Jörg Armbruster liest und diskutiert im Forum der Gesamtschule

Jörg Armbruster und Rudolf Blauth

„Es spielt heute eine entscheidende Rolle im Schulunterricht Israels die Geschichte der Großeltern aufzuschreiben.“ Diese Erkenntnis unterstreicht Jörg Armbruster, der den Schülerinnen und Schülern aus der gymnasialen Oberstufe Auszüge seines Buches „Willkommen im gelobten Land? Deutschstämmige Juden in Israel“ vorstellt.

Vom Leben in und Leiden an der DDR

Thomas I

Seit fast 27 Jahren gibt es die DDR nicht mehr – und damit sind Mauer und Stasi aber auch Trabbi und HO-Läden für heutige Schülerinnen und Schüler weit aus dem Bewusstsein gerückt. Auf Initiative aus der Elternschaft ist jetzt mit Thomas Lukow ein DDR-Zeitzeuge zwei Tage an der Fritz-Winter-Gesamtschule zu Gast. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 13 gibt es am Donnerstag, 10. März, um 19 Uhr im Forum der Schule einen Abend zum Thema „Die Geschichte der DDR – Mythos und Realität“.